Der Plakatwettbewerb ist vorbei. Vielen Dank fürs fleißige Voten. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen erfolgt feierlich am 8. Mai.
Unser antimilitaristischer Plakatwettbewerb ist leider vorbei. Allen die mitgemacht haben erstmal herzlichen Dank! Ein hübscher Stapel Vorschläge hat sich in unserem Büro getürmt und die Jury hat auch schon getagt. Ergebnis: die sechs besten Entwürfe werden hier bis zum 1. Mai zur Wahl gestellt – danach werden unsere Preise vergeben.
Hier also unsere Vorauswahl:
Nr. 1 – Feldwebel Schultz in selbstloser Mission:
Nr. 2 – Ein geiler Job:
Nr. 3 – Bomben legen:
Nr. 4 – Dulce et decorum:
Nr. 5 – Alles Scheiße? Abzug jetzt!:
Nr. 6 – PTBS heißt das in Fachkreisen:
Und jetzt bist du dran. (Und jeder bitte nur ein Kreuz!)
Blutiger Krieg vor geopolitischem Hintergrund
mit Lühr Henken, Informationsstelle Militarisierung und
Bundesausschuss Friedensratschlag
Freitag, 25. 3., 19.30 Familiengarten, Oranienstr. 34, Berlin
Nach fast zehn Jahren Krieg in Afghanistan stellt die NATO ihren Abzug bis 2014 in Aussicht. Bis dahin will sie ihre Kampftruppen abziehen und die afghanischen Sicherheitskräfte so weit ausgebildet haben, dass sie die Sicherheitsverantwortung übernehmen können. Der Krieg soll also noch vier lange Jahre weitergehen. Fragen drängen sich auf: Wird der Krieg 2014 tatsächlich beendet sein? Ist der „Terrorismus“ dann besiegt? Zieht die NATO wirklich ab? Was bleibt außer 100.000 Kriegstoten? Sind die Menschenrechte durchgesetzt? Sind Korruption und Drogenökonomie überwunden? Was wird aus dem Atomstaat Pakistan?
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von Eugen Januschke
Das Duden Fremdwörterbuch bietet für ›heroisieren‹ die Bestimmung ›jemanden als Helden verherrlichen, zum Helden erheben‹ an. Für eine antimilitaristische Strategie der Ent-Heroisierung lassen sich damit unmittelbar zwei Taktiken ausmachen: Man zeigt, dass es sich bei Soldaten gar nicht um Helden handelt, indem man ihr unheldenhaftes Tun deutlich macht. Oder man versucht direkt die gesellschaftlichen Rituale der Heldenverehrung anzugreifen. Auch lassen sich zwei Ziele einer Strategie der Ent-Heroisierung benennen: Zum einen geht es um die Demotivation von Soldaten. Zum anderen gilt es die fatale Wirkung der Heldenverehrung auf die Kriegsbereitschaft der Gesellschaft zu untergraben. Die folgenden Ausführungen wollen vorrangig die gesellschaftliche Dimension sowohl in der Taktik als auch im Ziel der Strategie der Ent-Heroisierung stärken, indem sich mit den Begriffen der heroischen und postheroischen Gesellschaft auseinander gesetzt wird.
Aktuelles und Hintergründe zum Piratenprozess in Hamburg.
25. 2., 19.30 Uhr, Familiengarten, Oranienstr. 34, 10999 Berlin.
(Reihe Antimilitaristische Abende)
Piraten!
Zum ersten Mal seit mehreren hundert Jahren findet in Deutschland ein Piratenprozess statt. Zehn somalische Jungen und Männer stehen in Hamburg vor Gericht, weil sie am Horn von Afrika das Schiff MS Taipan überfallen haben sollen.
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Freitag, 28. 1., 19 Uhr, Familiengarten, Oranienstr. 34, Berlin
Mit dem Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
Internationalismus hat eine lange und umkämpfte Geschichte. Die 1. Internationale 1864 definierte den Begriff des Proletarischen Internationalismus – er entwickelte sich über die Spanienkämpfe hin zu der Unterstützung antikolonialer Befreiungsbewegungen von Algerien bis Vietnam.
Die Unterstützung und Solidarisierung mit internationalen Kämpfen nahm nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus aufgrund verschiedener Faktoren rapide ab. Die Antiglobalisierungsbewegung prägte seit Seattle und den ersten Sozialforen eine neue Form internationalistischer Praxis. (weiterlesen …)
Nachdem WikiLeaks noch nicht enthüllen konnte, daß wir ein vom BND unterwanderter Haufen Irrer sind, haben wir uns wieder entspannt in die Ledersofas fallen lassen und unserem antimilitaristischen Kerngeschäft zugewandt. Und diesmal haben wir uns was ganz besonderes ausgedacht: einen antimilitaristischen Plakatwettbewerb.
Wir fordern euch auf: Schickt eure Ideen für antimilitaristische Plakate – als Bilder, Skizzen, Scribble. Wir sammeln bis zum 21. März (damit ihr etwas Zeit habt) und stellen die Entwürfe dann zur Abstimmung auf unsere Website. Zur Anregung haben wir selbst schon mal vorgelegt (wie gesagt, das sind Entwürfe, die kann und sollte man noch etwas ausarbeiten – und: es sind drei Plakate; einfach aufs Bild klicken und dann mit der Maus über die rechte Bildhälfte fahren, dann erscheint ein Button):

Und wie es sich für einen Wettbewerb gehört, gibt es natürlich was zu gewinnen. Und bei uns natürlich was ganz besonderes:
Der 1. Preis ist eine 5-Liter Flasche Schampus (und nicht der Billigste, wie unser Kassenhüter versprochen hat).
Der 2. Preis ist die Original-Schweinemaske von der Aktion “Tag Y” – ein legendäres antimilitaristisches Unikat.
Der 3. Preis ist das garantiert vegane Kunstblutrezept plus Zutaten – unerläßlich für den alltäglichen Antimilitarismus.
Und für besonders gute und/oder ausgefallene Ideen behalten wir uns Sonderpreise vor. Und nicht zu vergessen: Platz 1 bis 3 werden natürlich gedruckt! Also her mit euren Ideen! Wir können es kaum erwarten.
Und hier der Aufruf auch nochmal als pdf.
Für praktische Ent-Heroisierung der Bundeswehr! Veranstaltung am 3. Dezember 2010
Ort: Familiengarten, Oranienstraße 34, Berlin-Kreuzberg, 19.30 Uhr
Die Gesellschaft soll heroischer werden: Mit Ehrenmalen, Ehrenkreuzen, politisierten Trauerritualen usw. soll erreicht werden, dass die aus Militärsicht viel zu unheroische Bevölkerung den Tod deutscher Soldaten und die Milliardenkosten für die Kriegseinsätze als notwendig und legitim begreift.
Flyer als pdf
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Start am Freitag, 22. 10. 2010
Ort: Familiengarten, Oranienstraße 34, Berlin
Deutschland führt Krieg.
Es ist nicht unser Krieg, aber er wird in unserem Namen geführt, angeblich zu unserem Nutzen.
Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich in Umfragen gegen die Beteiligung Deutschlands am Krieg in Afghanistan aus. Dennoch duldet sie fast widerstandslos, fast stillschweigend, dass jeden Tag Kriegsflugzeuge und Truppentransporter von hiesigen Flughäfen starten.
Wo deutsche Soldaten nicht selbst Krieg führen, feuert ihn die Rüstungsindustrie mit ihren Produkten an – zum Beispiel in Kurdistan. Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, Zivilisten und Aufständische sterben, getötet von deutschen Soldaten, getötet mit deutschen Waffen.
Wir diskutieren in einer Reihe Antimilitaristischer Abende ab dem 22. Oktober 2010 verschiedene Facetten der deutschen Kriegspolitik: Wirtschaftliche und geostrategische Interessen, die Selbstdarstellung der Bundeswehr und der Wandel des Soldatenbildes, die konkreten Folgen der Kriege, die Möglichkeiten des Widerstandes und dessen mögliche Bündnispartner in den “Einsatzgebieten” der Bundeswehr.
Wir wollen uns mit politisch Aktiven austauschen und Formen des Widerstands diskutieren. Vor allem wollen wir darüber reden, wie jene zum Handeln ermuntert werden können, die bislang nicht aktiv sind.
veranstaltet von: Libertad! und BAMM (DFG-VK)
Das komplette Programm findet sich unter www.antimilitarismustag.de (weiterlesen …)
Ein Jahr „Ehrenmal der Bundeswehr“: Eine Zwischenbilanz. Von Eugen Januschke
Wie zu erwarten war, zeigte das erste Betriebsjahr des neuen Ehrenmals der Bundeswehr, dass es weder von den Medien noch von der Bevölkerung angenommen wird. Man könnte es dabei bewenden lassen, dies festzustellen, wenn sich andererseits nicht einiges getan hätte in der neuen Opferökonomie deutscher Kriegseinsätze während des vergangenen Jahres. Und es ist davor zu warnen, aus der mangelnden Annahme des Ehrenmals auf einen Stillstand in der Entwicklung des Kultes um den toten Bundeswehrsoldaten zu schließen. (weiterlesen …)
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